blason Carole Dekeijser

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Vorstellung der Bilder

Als Kind aussergewöhnlicher Eltern erlickte Carole Dekeijser
das Licht der Welt in Brüssel. Der Vater, André Dekeijser,
Landkartenzeichner im belgischen Kongo hatte sich mit
Huguette Siccart vermählt und ihre gemeinsamen Träume vom
Abenteuer setzten sie in die Tat um, indem sie sich als Landwirte zuerst im belgischen Kongo und danach in den ausgedehnten
weiten Brasiliens niederliessen. Diese Lebensart erlaubte Carole und ihrem Bruder eine Kindheit von welcher andere Kinder nicht einmal zu träumen wagen.

Nach Belgien zurückgekehrt begann der Vater mit Erfolg als Bildhauer zu arbeiten.

Ausgezeichneter Zeichner hat er dieses Talent an seine Tochter weitervererbt, die von Kindheit an diese Gabe mit zäher Ausdauer und unerbittlicher Strenge gegen sich selbst übte und vervollkommnete

Nach der Schulzeit studierte Carole Krankengymnastik, arbeitete aber nie in diesem Beruf. Nebenher studierte sie Kunstgraphik, Schauspiel, klassischen Gesang sowie Schreibkunst - und dies alles mit gleich grossem Erfolg.

Ihr Berufsleben begann Carole als wissenschaftliche Zeichnerin in der Forschungsabteilung von Professor Haumont an der Universität in Louvain-la-Neuve-en Woluwe.
Ab 1980 besuchte sie die Kurse in Aïkido im Dojo des Michel Evrard-Thelen in Boitsfort. Dernier beschloss ein neues Leben an ihrer Seite zu beginnen und seit1982 führen beide eine Ehe voller Liebe und Freundschaft, kreativ und voller Humor.

Von 1990 an arbeitete Carole Dekeijser im Service Biologie der Freien Universität Brüssel; beauftragt, zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zu illustrieren und dies vor allen Dingen im Bereich der Neuro-Psychiatrie des Militärkrankenhauses und der pharmazeutischen Firma Parke and Davis.
Um zu Hause arbeiten zu können gründete ihr Gatte speziell für sie das Unternehmen TTT-Styling-Design.

Carole realisierte Kunstzeichnungen auf Autokarosserien, illustrierte Kinderbücher und gab Kurse für professionnelle Zeichner in der Verwendung des Zerstäubers in der Kunstzeichnung, eine Methode, welche sie bei ihren Zeichnungen allerdings nie angewendet hat, da sie der Meinung ist, dass diese Art zu zeichnen das Bild „kalt" erscheinen lässt mit Ausnahme der Zeichnungen auf Karosserien.

Parallel dazu gab ihr Herr Daniel Cahen, Direktor des Königlichen Institutes der Naturwissenschaften den Auftrag eine geplante grosse Ausstellung zur Entwicklung zu bebildern.
Diese Arbeit wurde für sie ein Erfolg der bei weitem alle Erwartungen übertraf durch die originelle und erstmalig ausschliesslich weiblicher Darstellung der Entwicklung der Menschen. Als Anerkennung ihrer Arbeit für das Institut boten ihr die Autoritäten an, in Zukunft an allen grossen Ereignissen des Institutes teilzunehmen.

Auf Bitte ihres Gatten verliess Carole 1999 das Wissenschaftliche Institut für Naturwissenschaften um sich ausschliesslich ihrer eigenen Kunstzeichnungen zu widmen.

Ihre Ausbildung, ihre beruflichen und freundschaftlichen Beziehungen erlaubten ihr zahlreiche Begegnungen mit Wissenschaftlern und Philosophen, mit welchen sie ihre Interessen und Entdeckungen teilte.

Durch die Praktik der Selbstverteidigungsarten Judo, Aïkido und Aïkiken näherte sie sich den alten orientalischen philosophischen Weltanschauungen des Universums und um ihre Konzentration zu stärken trainierte sie sich im Bogen- und Armbrustschiessen sowie in Sportschusswaffen grossen Kalibers.

Bis zum heutigen Tag sammelt die Dokumente aller Art, die ihr bei der Gestaltung ihrer Arbeit hilfreich ein können. Diese unerschöpfliche Neugierde alles bis ins Kleinste zu erforschen und zu analysieren erlaubt es ihr so genau und perfekt wie nur irgend möglich ihren Beruf auszuüben.
Ihr allgegenwärtiger ernsthafter und im allgemeinen fröhlicher Schöpfergeist nährt sich ihrer culturellen und beruflichen Erfahrungen. Ihre Passion für die Metaphysik ist die Welt die ihr erlaubt in ihren Zeichnungen die Erfahrungen aus Gesprächen und personellen Forschungen unterzubringen.

Die Begegnungen mit Forschern unterschiedlicher Fachbereiche ist logischerweise Grundlage und Einfluss in der Ausarbeitung ihrer Werke, wesentlich unterschiedlich der Werke anderer Artisten - und dies ohne Urteil zu deren Wert.

„Anders und an andere Sachen zu denken erlaubt
anders als andere zu sein."

 

 

(Familie Evrard-Thoelen)