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Sie befinden sich hier : : Vorstellung der Bilder Vorstellung der BilderAls Kind aussergewöhnlicher Eltern erlickte Carole Dekeijserdas Licht der Welt in Brüssel. Der Vater, André Dekeijser, Landkartenzeichner im belgischen Kongo hatte sich mit Huguette Siccart vermählt und ihre gemeinsamen Träume vom Abenteuer setzten sie in die Tat um, indem sie sich als Landwirte zuerst im belgischen Kongo und danach in den ausgedehnten weiten Brasiliens niederliessen. Diese Lebensart erlaubte Carole und ihrem Bruder eine Kindheit von welcher andere Kinder nicht einmal zu träumen wagen.
Nach Belgien zurückgekehrt begann der Vater mit Erfolg als Bildhauer zu arbeiten. Ausgezeichneter Zeichner hat er dieses Talent an seine Tochter weitervererbt, die von Kindheit an diese Gabe mit zäher Ausdauer und unerbittlicher Strenge gegen sich selbst übte und vervollkommnete Nach der Schulzeit studierte Carole Krankengymnastik, arbeitete aber nie in diesem Beruf. Nebenher studierte sie Kunstgraphik, Schauspiel, klassischen Gesang sowie Schreibkunst - und dies alles mit gleich grossem Erfolg. Ihr Berufsleben begann Carole als wissenschaftliche Zeichnerin in der Forschungsabteilung von Professor Haumont an der Universität in Louvain-la-Neuve-en Woluwe. Von 1990 an arbeitete Carole Dekeijser im Service Biologie der Freien Universität Brüssel; beauftragt, zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten zu illustrieren und dies vor allen Dingen im Bereich der Neuro-Psychiatrie des Militärkrankenhauses und der pharmazeutischen Firma Parke and Davis. Carole realisierte Kunstzeichnungen auf Autokarosserien, illustrierte Kinderbücher und gab Kurse für professionnelle Zeichner in der Verwendung des Zerstäubers in der Kunstzeichnung, eine Methode, welche sie bei ihren Zeichnungen allerdings nie angewendet hat, da sie der Meinung ist, dass diese Art zu zeichnen das Bild „kalt" erscheinen lässt mit Ausnahme der Zeichnungen auf Karosserien. Parallel dazu gab ihr Herr Daniel Cahen, Direktor des Königlichen Institutes der Naturwissenschaften den Auftrag eine geplante grosse Ausstellung zur Entwicklung zu bebildern. Auf Bitte ihres Gatten verliess Carole 1999 das Wissenschaftliche Institut für Naturwissenschaften um sich ausschliesslich ihrer eigenen Kunstzeichnungen zu widmen. Ihre Ausbildung, ihre beruflichen und freundschaftlichen Beziehungen erlaubten ihr zahlreiche Begegnungen mit Wissenschaftlern und Philosophen, mit welchen sie ihre Interessen und Entdeckungen teilte. Durch die Praktik der Selbstverteidigungsarten Judo, Aïkido und Aïkiken näherte sie sich den alten orientalischen philosophischen Weltanschauungen des Universums und um ihre Konzentration zu stärken trainierte sie sich im Bogen- und Armbrustschiessen sowie in Sportschusswaffen grossen Kalibers. Bis zum heutigen Tag sammelt die Dokumente aller Art, die ihr bei der Gestaltung ihrer Arbeit hilfreich ein können. Diese unerschöpfliche Neugierde alles bis ins Kleinste zu erforschen und zu analysieren erlaubt es ihr so genau und perfekt wie nur irgend möglich ihren Beruf auszuüben. „Anders und an andere Sachen zu denken erlaubt
(Familie Evrard-Thoelen)
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